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Lesson 180 - 187
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2.4.1) Helens Augen
Helens Augen waren nicht sehr gut, deshalb musste
sie eine Brille tragen. Aber als sie siebzehn war und mit einem jungen Mann
ausging, trug sie ihre Brille nie, wenn sie mit ihm zusammen war. Wenn er
kam, nahm sie ihre Brille ab, und wenn sie wieder zu Hause war und er
weggegangen war, setzte sie sie wieder auf. Einmal sagte ihre Mutter zu ihr:
"Aber Helen! Warum trägst du deine Brille nie, wenn du mit Michael
zusammen bist? Er bringt dich in seinem Auto zu schönen Plätzen, aber du
siehst nichts." "Naja, Mutter", sagte Helen: "Ich bin hübscher
für Michael, wenn ich meine Brille nicht trage - und auch er sieht für mich
besser aus!"
2.4. 2) Aufwachen
Herr Müller war sehr böse auf seine Frau, und
auch sie war sehr wütend auf ihn. Schon seit Tagen hatten sie nicht
miteinander gesprochen. Einmal war Herr Müller sehr müde, als er von der
Arbeit zurückkam, deshalb ging er bald nach dem Abendessen zu Bett und sagte
nichts zu seiner Frau. Sie wusch nach dem Abendessen das Geschirr ab und als
sie dann zu Bett ging, war er schon eingeschlafen und sie fand ein Papier auf
dem Nachttisch neben ihrem Bett. Darauf hatte er geschrieben: "Mutter! -
Weck mich um sieben Uhr! – Vater." Als er am Morgen aufwachte, war es
schon acht Uhr - und auf dem Nachttisch neben seinem Bett sah er ein anderes Papier.
Er nahm es und las: "Vater! - Wach auf! Es ist sieben Uhr –
Mutter."
2.4. 3) Wie ein Kind
Herr und Frau Schmidt lebten mit ihrem Kind in
einem kleinen Haus in der Nähe von London. Manchmal kam Herr Schmidt sehr
spät von der Arbeit, wenn seine Frau und das Kind schon eingeschlafen waren,
und dann öffnete er mit seinem Schlüssel die Tür seines Hauses und ging sehr
leise hinein. Aber einmal in der Nacht, als (als=einmal,
wenn=zweimal/dreimal…) er spät nach Hause kam, musste er klingeln, weil er
seinen Schlüssel nicht finden konnte. Aber seine Frau hörte ihn nicht. Er
klingelte wieder. Aber auch dann hörte sie ihn nicht. Herr Schmidt klopfte an
das Schlafzimmerfenster, sprach zu seiner Frau, rief sehr laut, aber sie
wachte nicht auf. Dann dachte er ein paar Sekunden nach und sprach wie ein
kleines Kind. "Mutter," sagte er, "Ich will auf die Toilette
gehen!" Er sprach sehr leise, und plötzlich wachte Frau Schmidt auf.
Dann sprach er zu ihr, und sie öffnete ihm die Tür.
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Samstag, 31. Januar 2015
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